Der Lechfall bei Füssen
aus der Reihe"Geopark Allgäu" von
Wanderung -> Lechfall - Hochwasser 2005 - Wasserkraftwerk - Leistungsdaten

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Das Wasserkraftwerk am Mangfall 2007 und 2008
16. Mai 2008

2007 war Betriebsbeginn des neuen Wasserkraftwerkes am Lechfall. Inzwischen sind die Feinarbeiten weitgehend abgeschlossen und wie es der Zufall so wollte, konnten wir bei der Fahrt nach
Hohenschwangau eine Besichtigung bekommen, weil der Betriebsleiter den letzten Schrott zu entsorgen hatte, den das Hochwasser 2005 hinterließ. Wir trafen ihn am Einlaßbauwerk.
Das Einlassbauwerk für das neue Kraftwerk. Bei Hochwasser wird der Bagger, der dass Schwemmgut herausholt, einfach die Einfahrt hochgefahren. Die Schienen sichern gegen ein versehentliches Wenden.
Heute werden die letzten Reste des Hochwassers 2005 entsorgt. Hier die Brücke zum Grundablass vom Lechfall, die 2005 gründlich vom Wasser bearbeitet wurde. Links unten der blockierte Einlass vom nicht mehr benötigten Wasserstollen zum alten Wasserkraftwerk (obere Bilder - die Holzhütte)
Oben - Blick über den Lech ins obere Lechtal, an dessem Ende sich die Orte Zürs, Lech, Warth befinden (Arlberg)
Der wiederhergestellte Grundablass des Wehres.
Oben - die Wasserzuführung und die Wasserhöhe vom alten Stollen zum alten Wasserkraftwerk. Kurz davor die 3 stöckige Verbindung der aufgelassenen Industriegebäude links und rechts vom Kanal.
Da das neue Wasserkraftwerk tiefer liegt und einen Druckstollen hat, ergibt es mehr Leistung und lässt zu jeder Zeit noch viel Wasser übrig für die Touristenattraktion "Lechfall". Das Vorfeld ist so hoch angelegt, dass es bei einem 100-jährigen Hochwasser noch etwa 1 m herausragt.


Position 1 - Oben, Blick in den Generatorraum,




Position 3 - Links, Blick von oben auf den Zulaufregler und die Position der Turbinenschaufeln



Position 2 - Oben der Getriebeblock, der die Drehzahl heraufsetzt (ca. 8 fach), unten der Generator mit den 6 kV Kabeln
und rechts die Bremse und Meßtechnik


Position 4 - Der Zulaufregler funktioniert ähnlich wie die Lichtregelung beim Objektiv. Der Hydraulikstempel betätigt einen Ring, der gleichzeitig alle Stellelemente betätig.

Rechts das Ausgleichgewicht auf der anderen Seite.

Links - etwas oberhalb von Position 1. Die Ausmaße der unterirdischen Anlage wird sichtbar.


Unten - der oberirdische Hallenraum mit Montagekran


Siehe auch: Leistungsdaten WKW, Rohbau WKW 2007, Hochwasser 2005 und der Lechfall unter normalen Bedingungen

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